97 Mio. Euro Beitragsrückstände bei den gesetzlichen Krankenkassen
Zunehmende Beitragsrückstände alarmieren die gesetzlichen Krankenkassen. Seit April 2007 haben sich durch die Rückkehrer in die GKV Beitragsausfälle in Höhe von 97 Mio. Euro angehäuft. Damit nicht ehrliche Beitragszahler die hohen Belastungen schultern müssen, sollen die Sozialämter die Kosten für die bedürftigen Versicherten übernehmen. Doch die sind nicht bereit dazu. Mit einer Privaten Krankenversicherung sparen Sie sich eine Menge Ärger und hohe Beiträge, bei Top-Leistungen.
Finden Sie hier die Private Krankenversicherung, die zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt!
Bei den gesetzlichen Krankenkassen führt die mit dem Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG) eingeführte Versicherungspflicht offenbar zu hohen Beitragsrückständen. Bis Mai dieses Jahres sind insgesamt rund 85.000 Menschen in die GKV zurückgekehrt. Der Summe von 97 Millionen Euro liegen etwa 52.000 Rückstandsfälle zugrunde. Gemäß den Beobachtungen der Krankenkassen melden sich viele Rückkehrer erst im Krankheitsfall an und müssen ihre Beiträge dann rückwirkend ab April 2007 zahlen. Die Versicherungspflicht wird von den Spitzenverbänden nicht prinzipiell in Frage gestellt. Dennoch fordern sie die Bundesregierung dazu auf, kurzfristig Regelungen zu treffen, die die Sozialämter zur Kostenübernahme von Beitragsrückständen verpflichten. Die Einbeziehung der Nichtversicherten in die Krankenversicherung sei eine sozialpolitisch unterstützenswerte Absicht, dürfe aber in der Praxis nicht dazu führen, dass die Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten diese hohen Belastungen schultern müssten. Beitragsrückstände könnten derzeit nur mit Mahnverfahren bis hin zur Einleitung einer Privatinsolvenz eingetrieben werden. Die Spitzenverbände kritisieren, dass dieses Verfahren "aufwändig und kostenintensiv" sei und zulasten der Solidargemeinschaft gehe.
Doch die Sozialämter sind nicht bereit, die rückständigen Beiträge für die bedürftigen Versicherten zu übernehmen, da diese Verpflichtung nicht ins Wettbewerbsstärkungsgesetz aufgenommen wurde. Aber wer soll die Millionenrückstände bezahlen?
Informieren Sie sich hier über Ihre Möglichkeiten der privaten Krankenversicherung!
Geld.de Tipp: Leistungen aufstocken
Wer nicht in eine Private Krankenversicherung wechseln kann, aber trotzdem nicht auf die Leistungen verzichten will, ist gut beraten, sich diese mit einer Privaten Zusatzversicherung zu sichern.
Profitieren Sie von den Vorteilen der Privaten Krankenzusatzversicherung!
Das Kernstück der Gesundheitsreform, der mehr...
Privatpatienten behalten auch weiterhin ihre mehr...
Gesetzliche Krankenkassen werden immer teurer Die mehr...
Gesundheitsfonds verteuert und kein Ende in Sicht mehr...
97 Mio. Euro mehr...
Gesundheit ist das höchste Gut – und zugleich das teuerste. Doch Geld mehr...
Aufgrund des neuen Milliardenlochs bei der gesetzlichen mehr...
Jetzt ist die Katze aus dem Sack! mehr...
Mittlerweile befürchten vier von fünf gesetzlich mehr...
Die Deutschen griffen 2006 für die mehr...
Zum Jahreswechsel hatten viele Anbieter die Beiträge zur privaten Krankenversicherung verteuert. Mit einem PKV-Wechsel konnten aber Privatversicherte einige hundert Euro sparen. Wie ein Umfrage der Verbraucherzeitschrift... [mehr]
Das Bundesjustizministerium will die Rechte für Kunden einer privaten Krankenversicherung (PKV) stärken. So soll es beispielsweise Verbesserungen bei der Kostenübernahme geben. Bundesjustizministerin Sabine... [mehr]
Nichtzahler in der privaten Krankenversicherung verteuern die PKV-Tarife. Nun könnte damit bald Schluss sein, wenn ein Angebot speziell für Beitragssäumige auf den Weg gebracht wird. Durch Versicherte, die Ihre Beiträge... [mehr]
Mit dem 1. Januar 2012 steigt der maximale Arbeitgeberzuschuss für die private Krankenversicherung auf knapp 280 Euro. Wer als Angestellter oder Arbeiter über der Versicherungspflichtgrenze (2011: 49.500 Euro; 2012: 50.850... [mehr]
Angesichts massiver Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung fordert der Bund der Versicherten (BdV) eine bessere Berechnung der Versicherungsbeiträge. Verbraucher klagen über PKV-Beitragssteigerungen von... [mehr]
Service
Suchen Sie vielleicht?
Informationen