Rund zwei Drittel der Bundesbürger sind mit der Gesundheitsversorgung in Deutschland zufrieden. Jedoch sieht mehr als die Hälfte einen Rückgang bei der Qualität, und drei Viertel sind skeptisch, ob die Politik die Versorgung langfristig gewährleisten kann. Bei den gesetzlichen Krankenkassen fühlt sich nur jeder zweite gut abgesichert, 2005 waren es noch 60 Prozent. Dem stehen 84 Prozent in der privaten Versicherung (PKV) gegenüber.
Das geht aus dem Gesundheitsreport 2007 hervor, den das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des Finanzdienstleisters MLP zum zweiten Mal erstellt hat. Die Bevölkerung sei „von einem Verfallsdatum“ des Systems überzeugt, erklärte die IfD-Geschäftsführerin Professor Dr. Renate Köcher. Jeweils rund vier von fünf der 1.879 Befragten erwarten steigende Beiträge zur Krankenversicherung und höhere Zuzahlungen.
Große Sorge haben viele Menschen in Bezug auf die Absicherung im Pflegefall. Das spiegelt sich laut Gesundheitsreport in einem wachsenden Interesse an privaten Zusatzversicherungen wider.
Vorteile in der Privaten Krankenversicherung
Die private Krankenversicherung bietet Ihnen ein Leistungsspektrum, das deutlich über das Mindestniveau der gesetzlichen Kassen hinausgeht.
Erstes wichtiges Plus: die bevorzugte Behandlung durch niedergelassene Ärzte und Zahnärzte. Schließlich beteiligen sich Privatversicherer in der Regel mit deutlich höheren Sätzen an medizinischen Leistungen als die gesetzlichen Kassen. Freie Arztwahl, volle Kostenerstattung und Vorzugsbehandlung bei Klinikaufenthalten sind nur einige Vorteile der privaten Versicherung.
Die Höhe Ihres Beitrags können Sie in der Privaten durch Wahl eines individuellen Leistungspakets selbst beeinflussen. Für viele - insbesondere für Singles, Kinderlose und Gutverdiener - ist der private Gesundheitsschutz sogar deutlich preiswerter als die gesetzliche Pflichtversicherung. Bereits jeder zehnte Deutsche besitzt daher auch schon eine private Krankenversicherung.
Die Leistungen und Beiträge der Krankenversicherungsgesellschaften unterscheiden sich teilweise erheblich. Durch den Vergleich von Krankenversicherungen kann die Prämie gesenkt werden.
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Die meisten haben sich an diese versteckten Kosten bereits gewöhnt: 10 € Praxisgebühr, 5 € für die Arznei in der Apotheke. Kleine Beträge, die sich übers Jahr zu einer stattlichen Summe addieren können. Nach dem Gesetz müssen gesetzlich Krankenversicherte im Laufe eines Jahres dann keine Zuzahlungen mehr leisten, wenn diese zwei Prozent des Bruttojahreseinkommens erreicht haben, also jede weitere Zuzahlung diese maximale Belastungsgrenze überschreitet. Bei einem Arbeitnehmer mit einem Jahresbruttoeinkommen von 25.000 € sind das immerhin noch 500 €, die er aus der eigenen Tasche zahlen muss. Zuzahlungen vermeiden I: Wechsel in die Private Krankenversicherung Der Königsweg: ein Wechsel in die Private Krankenversicherung. Mit einer Privaten Krankenversicherung haben Sie nicht nur bessere Leistungen durch einen breiteren Leistungskatalog und bessere medizinische Versorgung, Sie können auch die Zuzahlungen (definiert durch Ihre gewünschte jährliche Selbstbeteiligung) in der Höhe selbst bestimmen. Oder ganz auf eine Selbstbeteiligung verzichten. Ersparnis: 2 % Ihres Jahresbruttoeinkommens. Daneben, oft genug erwähnt, sparen Sie auch bei Ihren monatlichen Beiträgen. Ersparnis: bis zu 2.000 € im Jahr. Jetzt online Tarife vergleichen und in die PKV wechseln. Zuzahlungen vermeiden II: Antrag auf Erstattung Gesetzlich Krankenversicherte können aber auch einen Antrag auf Erstattung von Zuzahlungen stellen. Doch hier steckt der Teufel im Detail. Denn neben dem ohnehin entstehenden bürokratischen Aufwand zeigt der erste Blick in die notwendigen Selbstauskünfte, dass zum „Einkommen“ nicht nur Ihr Lohn oder Gehalt (auch aus Minijobs), sondern auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Kranken-, Arbeitslosen- und Mutterschaftsgeld, Renten, Zinsen und sogar Mieteinnahmen zählen. Nur Kindergeld und Erziehungsgeld bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt. Selbst Teile einer Eigenheimzulage und Unterhaltszahlungen kommen mit in die Berechnung. Familien, in denen wenigstens eine Person als „schwerwiegend chronisch krank“ anerkannt und gesetzlich versichert ist, unterliegen immerhin der Ein-Prozent-Regel. Wie kommen Sie an die Erstattung? Das wichtigste: Alle Nachweise für Zuzahlungen aufheben. Als Nachweis gelten Einzelquittungen mit Namensangabe (!) oder die Eintragungen in dem von der Krankenkasse ausgegebenen Quittungsheft. Zum Beginn des neuen Jahres stellen Sie dann einen Antrag auf Erstattung der Zulagen für das vergangene Jahr. Haben Ihre Zuzahlungen für das abgelaufene Kalenderjahr Ihre individuelle Belastungsgrenze überschritten, wird der übersteigende Betrag von der Krankenkasse erstattet. Im kommenden Jahr beginnt die Prozedur aufs Neue. GELD.de Tipp: Zuzahlungen mit einer privaten Krankenzusatzversicherung vermeiden Mit einer privaten Krankenzusatzversicherung können Sie sich alle Zuzahlungen erstatten lassen, damit auch alle Zuzahlungen bis zu Ihrer individuellen Belastungsgrenze. Zusatzkrankenversicherung: Jetzt online vergleichen und beantrage mehr...
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