
Nach jahrelangem Arbeitsleben haben Rentner endlich mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. Ein paar Sorgen weniger hat man mit einer privaten Altersvorsorge. Denn sich auf ein Auskommen mit nur der gesetzlichen Rente zu verlassen, wird in vielen Fällen eine Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Umso wichtiger ist es, früh genug an eine private Altersvorsorge zu denken.
Private Altersvorsorge gewinnt immer mehr an Bedeutung, da die Höhe der Bezüge vom Staat für den Lebensabend von Generation zu Generation immer ungewisser wird. Darüber, wie viel Rente in ein paar Jahren gezahlt wird, kann keine sichere Aussage getroffen werden. Sicher ist, dass das System der gesetzlichen Altersvorsorge durch die derzeitige demografische Entwicklung beansprucht wird. Die steigende Lebenserwartung, der höhere Anteil an Älteren in unserer Gesellschaft sowie eine sinkende Geburtenrate beeinträchtigen die staatlichen Rentenleistungen. So bedürfen die Einkünfte aus der gesetzlichen Rente einer Ergänzung aus der privaten Altersvorsorge, um einen gewissen Lebensstandard zu halten.
Mit der gesetzlichen Altersvorsorge liegt, im Gegensatz zur privaten Altersvorsorge, ein sogenannter Generationenvertrag vor. Das heißt, dass Beitragszahler nicht für sich, sondern für die jetzige Rentengeneration ein zahlen. Man muss also darauf vertrauen, dass nachfolgende Generationen die Rentenansprüche Älterer finanzieren.
Ganz individuell können Sie mit der privaten Altersvorsorge für Ihren Ruhestand vorsorgen. Durch die private Altersvorsorge wird ein privates Rentenvermögen aufgebaut, und zwar nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen. Über einen längeren Zeitraum wird mit regelmäßigen Einzahlungen oder einer Einmalzahlung ein Anspruch auf die monatliche private Altersrente erworben.
Das sinkende Rentenniveau gibt zu denken. Daher sollte man umdenken und auf die private Altersvorsorge setzen. Derzeit erhalten Rentner etwa 70 Prozent ihres Arbeitseinkommen als Altersbezüge. Nach Expertenschätzungen wird das Rentenniveau bis 2030 auf 60 Prozent absinken. Der Lücke von 40 Prozent kann durch eine private Altersvorsorge entgegen gewirkt werden.
Bei der privaten Rentenversicherung werden bis zu einem festgelegten Zeitpunkt regelmäßig Beiträge entrichtet. Danach wird die Rente in der Regel monatlich ausgezahlt, wobei das Datum nicht mit dem gesetzlichen Renteneintrittsalter übereinstimmen muss. Die Beiträge zu dieser privaten Altersvorsorge richten sich nach dem Alter des Versicherten zu Vertragsbeginn, dem geplanten Renteneintrittsalter und der gewünschten Rentenhöhe.
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