Der Bausparvertrag als Methode der geförderten Finanzierung zur Schaffung oder Modernisierung von Wohneigentum erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Ein Bausparer erhält durch eine von den Bausparkassen festgelegte monatliche oder jährliche Mindestsparleistung nach einer bestimmten Vertragsdauer von mehreren Jahren das Recht auf die Zuteilung eines Bauspardarlehens. Dabei beträgt die Laufzeit beim Bausparen meistens zwischen sieben und zehn Jahren. Die gewählte Bausparsumme entscheidet, wann eine bestimmte Mindestsparleistung vorliegt und ob Sparraten eine schnelle Zuteilung sichern. Bausparer müssen in der Regel 40 bis 50 Prozent der dem Vertrag zugrunde gelegten Bausparsumme einzahlen.
Mit der Laufzeit beim Bausparen kann eine Mindestbausparsumme von einem Bausparer selbst berechnet werden. Die monatlichen Bausparleistungen werden mit 12 (Monate der jährlichen Zahlung) und mit 7 (Mindestlaufzeit für Bausparverträge mit staatlicher Förderung) multipliziert. Damit erhält man die Summe des Einzahlungsbetrages ohne Einrechnung von Guthabenzinsen und Fördermittel (Wohnungsbauprämie). Die Verdoppelung der errechneten Einzahlungssumme ist als optimale Bausparsumme anzusehen, da höhere Summen entweder eine Ansparphase verlängern oder höhere Sparraten erfordern. Außerdem bildet die Bausparsumme die Grundlage für die Berechnung der Provisionen für die Vermittler. Je geringer Darlehenszinsen ausfallen, desto länger sind die Laufzeiten. (Aktueller Stand 12/2010)
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