Mit dem Risikofaktor bestimmen Banken oder Kreditinstitute ein vorhandenes oder nicht bestehendes Risiko für eine bestimmte Investition oder ein Projekt einer natürlichen oder juristischen Person, was nach Basel II mit einem entsprechenden Eigenkapital abgesichert werden muss. Gleichzeitig damit legt die Bank ihr eigenes bestehendes Risiko bei einer Kreditvergabe offen. Ein Risikofaktor mit unterschiedlichen Auswirkungen auf ein zu bewertendes Risiko tritt beim Hausbau einer Privatperson sowie bei einer Investition durch ein Unternehmen auf. Ein Risiko kann für beide Geschäftsseiten durch unterschiedliche Maßnahmen gemindert oder gering gehalten werden. Ein gutes Risikomanagement sorgt für einen Risikofaktor, der einen Kreditausfall sehr klein halten kann. Für das Risikomanagement stehen standardisierte Maßnahmenkataloge zur Verfügung, die zwar einen hohen zeitlichen Aufwand beanspruchen, aber gleichzeitig alle Risiken anzeigen und Lösungen einbinden lassen. Mit einem Risikomanagement werden eventuelle Probleme aufgezeigt, deren vorzeitige Lösung eine wesentliche Verminderung des Risikofaktors mit sich bringt. Risiken managen ist besser als Krisen managen.
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