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Liquiditätsplanung

Jedes Unternehmen steht vor der Herausforderung, ständig liquide Mittel als Voraussetzung für den Geschäftsbetrieb bereit zu halten. Kann eine Versorgung von Finanzmitteln nicht in ausreichendem Maße gesichert werden, folgt meist Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz. Ein Unternehmen, welches liquide ist, kann seinen Partnern immer korrekt und termingerecht die Forderungen erstatten. Damit ein Unternehmen zahlungsfähig bleibt, ist eine Liquiditätsplanung für jedes Alt- oder Jungunternehmen erforderlich. Die Liquiditätsplanung muss zeigen, welche Zahlungen in einem Unternehmen wie, wo und wann erfolgen. Alle diese Zahlungsprozesse müssen aufeinander abgestimmt sein. Die Abstimmung sollte wenigstens drei Monate, am besten jedoch ein Jahr, umfassen. Aufgrund einer unregelmäßigen Einnahmen- und Ausgabenverteilung innerhalb eines Jahres muss ein aussagekräftiger Planungs- und Vergleichszeitraum herangezogen werden. Zum Beispiel sind die Personalkosten aufgrund von Urlaubsgeld und Weihnachtsbonus oder durch außerordentliche ungeplante Ersatzinvestitionen für Betriebsmittel notwendig. Alle Einnahmen unterliegen saisonalen Schwankungen und unter Umständen einem unregelmäßigen Zahlungsvermögen der Kunden. Ein konsequentes Forderungsmanagement gehört unbedingt zur Liquiditätsplanung.

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