Kostenlose Informationen und Vergleiche von Geld.de Bild
Bekannt aus der TV Werbung

Insolvenzantrag

Ein Unternehmen, das infolge Zahlungsunfähigkeit seinen Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen kann, gilt als insolvent und muss laut Gesetz einen Insolvenzantrag stellen. Ein solcher Antrag ist in schriftlicher Form bei einem Insolvenzgericht vorzubringen. Das Gericht beschließt daraufhin die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Gesamtvermögen des Schuldners. Im Allgemeinen besitzt ein Schuldner das Recht auf Einreichung eines Insolvenzantrages, entsprechende Befugnis hat der gesetzliche Vertreter bei Personengesellschaften sowie Genossenschaften. Gläubiger können bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen über den Insolvenzantrag einschließlich Insolvenzverfahren frei entscheiden. Wenn sie es tun, müssen sie ein Rechtsinteresse nachweisen sowie Forderungen und Zahlungsunfähigkeit wenigstens glaubhaft belegen können (§ 14 InsO). Ein guter Beweis stellt hingegen eine fruchtlose Pfändungsbescheinigung eines Gerichtsvollziehers oder ein Vollstreckungstitel dar. Die Pflicht zum Insolvenzantrag besteht für Personengesellschaften mit Gesellschaftern (persönlich haftend) und natürliche Personen ausdrücklich nicht, für Personengesellschaften (ohne persönlich haftende Gesellschafter) und juristische Personen hingegen zwingend. Wird der Antragspflicht nicht entsprochen, haftet der Vertreter persönlich mit seinem Vermögen.

Rabatt höhere Leistungen kompetenter Support immer den günstigen Tarif umfangreiche Information

Aktuelles aus unserem GELD.de-Blog

  • Kreditberatung: Direktbanken besser als Filialbanken

    Viele Verbraucher verlieren im Dickicht der Kreditangebote schnell den Überblick und sind auf die kompetente Beratung durch ihre Bank angewiesen. Die Qualität dieser Kreditberatung wurde nun in einem Test untersucht, das... [mehr]

  • Baufinanzierung: Versicherer bieten niedrige Zinsen

    Die Finanz- und Schuldenkrise der vergangenen Monate hatte nicht nur negative Auswirkungen, sondern auch einige positive. Diese betreffen vor allem Verbraucher, die eine Immobilienfinanzierung abschließen möchten. Bei... [mehr]

  • Alternative zum Dispo: der Abrufkredit

    Das häufige Überziehen des Girokontos ist teuer, die dafür anfallenden Zinsen können leicht bis zu 14 Prozent betragen. Eine günstigere Alternative bietet ein sogenannter Abrufkredit. Mit einem Abrufkredit bekommt der... [mehr]

  • Ratenkredite in der Mitte der Gesellschaft

    Jeder Vierte nutzt regelmäßig Ratenkredite, um sich finanziellen Spielraum zu verschaffen. Dabei ist es irrelevant, welcher Einkommensklasse der Kreditnehmer angehört, so eine aktuelle Studie. Die Gesellschaft für... [mehr]

  • EU-Gipfel: 50 Prozent Schuldenerlass für Griechenland

    Griechenland soll die Hälfte seiner Schulden erlassen werden und der Euro-Rettungsfonds EFSF wird gehebelt. Darauf haben sich die EU-Staatschefs vergangene Nacht geeinigt. Europas Spitzenpolitiker haben eine lange... [mehr]

Partnerprogramm  |   Für Makler  |   Werbung  |   Wir über uns  |   Newsletter  
Presse  |   Jobs  |   Partner  |   Kontakt

Versicherungsgesellschaften |  Krankenkassen |  Kreditinstitute |  Bausparkassen |  GELD.de - Top Produkte 
Wissen |  Impressum |  Datenschutz |  AGB |  Sitemap

Copyright © Geld.de 2012. Alle Rechte vorbehalten.