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Finanzprognose

Die Finanzprognose gehört unmittelbar zur Finanzplanung mit dem Ziel, eine bestimmte finanzielle Entwicklung für die Zukunft möglichst zutreffend vorauszusagen, diese zu planen und herbeizuführen. Die Finanzprognose gehört zu den Instrumenten einer Kapitalplanung. Ihre vielseitige Anwendbarkeit zeigt sich, indem Regierungen Prognosen zur finanziellen Entwicklung abgeben, um eine Berechnungsgrundlage für das geschätzte Steueraufkommen oder Staatsvermögen zu erhalten. Die staatliche Finanzprognose (Finanzplanung) beinhaltet den Mehrjahresplan der Finanzen von Bund und Ländern, ohne dass dieser verbindliches Gesetz darstellen würde. Unternehmen planen mit der Finanzprognose ihre zukünftige Vermögensentwicklung, um daraus ableitend eine finanzielle Planung vornehmen zu können. Hautsächlich geht es um die Kontrolle aller zukünftigen Aus- und Einzahlungen, die die Grundlage für die Ermittlung des Bedarfs an Kapital darstellen. Die Optimierung der Kapitalstruktur stellt eine ausreichende Liquidität sicher. Für Banken und Kreditinstitute ist die Finanzprognose äußerst wichtig, wenn es darum geht, eine Voraussage zu treffen, ob ein Kreditnehmer einen Kredit wie vereinbart zurückzahlen kann und wird.

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