Die Buchführung ist eine besondere Art der Aufzeichnung aller im Betrieb oder im Privathaushalt angefallenen Vorgänge. Sie dokumentiert in Zahlen und mit Hilfe von Belegen, welche Ausgaben und Einnahmen zu verzeichnen sind. Die Buchführung muss planmäßig erfolgen, sie muss lückenlos sein und sachlich und zeitlich geordnet. Zeitlich geordnet heißt: Die Buchführung bezieht sich auf eine bestimmte Periode. Durch die Buchführung wird ein Unternehmen in Zahlen dargestellt, sie spiegelt den Wert eines Betriebs wider. Die heute in Europa übliche Form der doppelten Buchführung geht auf den italienischen Franziskanerpater Luca Pacioli zurück; sie wird auch kaufmännische Buchführung genannt. Bei der doppelten Buchführung wird jeder Geschäftsvorgang auf zweifach erfasst: als Soll und als Haben auf jeweils unterschiedlichen Konten. Die unterschiedlichen Konten sind a) das Grundbuch für die Buchungen in zeitlicher Reihenfolge und b) das Hauptbuch mit den einzelnen Konten für die sachliche Zuordnung. In Deutschland besteht für Kaufleute und Gewerbetreibende die Buchführungspflicht.
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