Die Lücken im Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen sorgen für Verwirrung bei den Versicherten. Allerdings stellen sich immer mehr gesetzlich Versicherten auf den Rückgang der Leistungen ein. Fast jeder Zweite sorgt zusätzlich für Absicherung in Form von Zusatzversicherungen. Das ist das Ergebnis der Studie «Kundenkompass Zusatzversicherungen» der Gothaer Krankenversicherung, die in Zusammenarbeit mit dem «F.A.Z.»-Institut durchgeführt wurde. 87 Prozent der insgesamt 1000 Befragten wollen demnach mit dem Abschluss einer Zusatzversicherung eine drohende Versorgungslücke im GKV-Leistungskatalog schließen.
Damit reagierten sie auf die Befürchtung, dass der Gesetzgeber den Leistungskatalog weiter beschneidet. Vor allem das Eigenrisiko beim Zahnersatz veranlasse viele Versicherte, den Abschluss einer Zusatzversicherung zu erwägen: Vier von fünf Policen gehen der Studie zufolge auf dieses Motiv zurück.
Das monatliche Budget soll durch den Zusatzschutz jedoch nicht über Gebühr strapaziert werden. Insgesamt betrachtet ist bei jedem zweiten Befragten bei monatlich 20 € die Schmerzgrenze erreicht.
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