Sind im Blut Substanzen aus dem Harn enthalten, die über den Normalwerten liegen, spricht man von einer Urämie. Eine solche tritt dann auf, wenn eine Schädigung der Nieren vorliegt oder die Nieren grundsätzlich zu schwach sind um die Anforderungen zu bewältigen. Eine Urämie kann akut auftreten, sich aber auch im Rahmen einer Nierenerkrankung chronisch entwickeln. Grundsätzlich muss der Patient mit Urämie zur Blutwäsche, auch Dialyse genannt. Wie häufig eine Dialyse stattfinden muss hängt davon ab inwieweit die Nieren die Arbeit noch selbstständig bewältigen können. Symptome für eine Urämie sind Übelkeit und Erbrechen. Die Magenschleimhaut kann bluten und es kann zu Darmentzündungen kommen. Herzbeschwerden können ebenfalls Symptome für eine Urämie sein. Durch den Harnstoff werden die Nervenbahnen geschädigt und es kann zu neurologischen Störungen und Ausfällen kommen. Veränderungen der Persönlichkeit, aber auch verlangsamte Bewegungsabläufe und Schlafstörungen sind die Folge. Der Atem riecht nach Urin. Mit Medikamenten kann die Urämie nur dann behandelt werden, wenn sie im Anfangsstadium erkannt wird.
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