Ist von einem Trauma die Rede, sollte man hierzu wissen, dass das Trauma sowohl in medizinischer als auch psychologischer Hinsicht ein bekannter Begriff ist. Medizinisch betrachtet spricht man von einem Trauma, sofern eine erhebliche Verletzung einer Person vorliegt, die durch einen Unfall oder Gewalteinwirkung entstanden ist und längerfristige und umfangreiche Folgen hat. Bei einem Aufprall zweier Autos durch einen Unfall im Straßenverkehr beispielsweise ist das Schädel-Hirn-Trauma ein sehr häufiges Trauma. Es entsteht durch die Erschütterung des Kopfes beim Aufprall. In jedem Fall ist das Trauma eine ernsthafte Verletzung. In leichten Fällen leiden die Patienten unter Kopfschmerzen, die über einen längeren Zeitraum anhalten und unter Übelkeit und Erbrechen. In schweren Fällen kann das Sprachzentrum betroffen sein oder es kommt zu Lähmungserscheinungen einzelner Körperpartien. In psychologischer Hinsicht spricht man von einem Trauma, wenn eine Person ein einschneidendes Erlebnis hatte, welches seelisch nicht verkraftet werden konnte. Häufig ist dies bei Opfern von Verbrechen der Fall. Heute leiden alte Menschen, die den zweiten Weltkrieg erlebt haben, häufig noch an Traumata aus dieser Zeit. Grundsätzlich bedeutet ein Trauma in psychologischer Hinsicht, dass ein kleiner Auslöser, den andere Menschen nicht unbedingt nachvollziehen können, genügt, um Angstzustände, gar Panik auszulösen. Bei Opfern von Verbrechen kann das eine schlecht beleuchtete Straße sein oder ein bestimmter Tonfall in einer Stimme. Jede Form von Traumata muss dringend behandelt werden.
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