Bei Tetanus handelt es sich um eine äußerst schwere Erkrankung des Nervensystems, die auch unter der Bezeichnung Wundstarrkrampf bekannt ist. Der Erreger von Tetanus ist das Bakterium Clistridium Tetani. Der Mensch kann sich bereits durch kleine Wunden mit diesem Bakterium infizieren und an Tetanus erkranken, denn das Bakterium ist praktisch überall. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig für jeden Menschen, in regelmäßigen Zeitabständen eine Tetanus-Impfung vornehmen zu lassen. Für Kinder gibt es einen Impfplan, der eine regelmäßige Tetanus-Impfung enthält. Erwachsene sollten sich alle zehn Jahre impfen lassen, beziehungsweise die Tetanus-Impfung auffrischen lassen. Liegen akute Erkrankungen vor, darf die Tetanus-Impfung nicht durchgeführt werden. Verabreicht wird die Impfung intramuskulär in das Gesäß, den Oberschenkel oder den Oberarm. Der Körper der meisten Menschen reagiert auf eine Tetanus-Impfung mit einer leichten Abgeschlagenheit sowie Beschwerden im Magen-Darm-Bereich und einer erhöhten Körpertemperatur – die Impfreaktionen verschwinden allerdings innerhalb von 24 Stunden nach der Impfung. Die Tetanus-Impfung ist dringend empfohlen, denn die Gefahr einer Infektion mit dem Erreger ist tatsächlich allgegenwärtig. Das Bakterium verbreitet bei einer nicht geimpften Person sein Gift sehr schnell im Körper, die Muskulatur erstarrt in einem Krampf, das Sprachvermögen setzt aus und am Ende setzt die Atmung aus. Eine Infektion mit Tetanus ist lebensbedrohlich.
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