Die Behandlung mit Revitorganpräparaten ist äußerst umstritten, denn die Revitorganpräparate werden aus den Organen von Jungtieren hergestellt. Man spricht hier auch von Frischzellen. Dabei handelt es sich um getrocknete Substanzen aus Organen, meist in Pulverform, aber auch um Lösungen oder Tropfen, die aus den Organen hergestellt werden. Grundsätzlich müssen Revitorganpräparate längerfristig angewendet werden, um erfolgreich wirken zu können, wobei die Erfolge in der Schulmedizin heftig diskutiert und oft nicht anerkannt werden. Die Therapien mit Revitorganpräparaten werden nur in der Naturheilkunde angeboten. Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht. Die Wirkung konnte bisher nicht eindeutig belegt werden. Außerdem bringt man seitens der Schulmedizin das nicht unerhebliche Argument vor, dass durch die Behandlung mit diesen Präparaten auch Krankheiten von Tieren – wie beispielsweise BSE – auf den Menschen übertragen werden könnten. Auch die private Krankenversicherung übernimmt die Kosten für die Behandlung nicht, aufgrund der hohen Risikofaktoren und der nicht nachgewiesenen Wirkung.
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