Der Begriff Paralyse, oder auch Plegie, bezeichnet eine Lähmung. Ist von einer Paralyse in medizinischer Hinsicht die Rede, so handelt es sich meist um eine vollständige Lähmung bestimmter Regionen des Körpers. Die Paralyse betrifft sämtliche Nervenstränge und Muskeln, die in diesem Teil des Körpers liegen. Eine Paralyse kann einen kleinen Körperabschnitt betreffen, allerdings auch zu einer Querschnittslähmung führen. Wenn die Zellen der Wurzeln im Rückenmark beschädigt sind, ist der Betroffene vollständig gelähmt. Die Lähmung ist meist irreparabel. Von einer Paralyse spricht man jedoch auch in psychologischer Hinsicht. Hier ist häufig die Rede von einem paralysierten Zustand. Dies bedeutet, dass der Betroffene dermaßen unter Schock steht, dass er wie gelähmt erscheint. Er ist nicht ansprechbar und zeigt keine äußerlichen Reaktionen. Eine psychische Paralyse entsteht in der Regel durch eine Situation, in welcher der Betroffene starker Angst ausgesetzt ist oder aber durch traumatische Ereignisse in seinem direkten Umfeld (Trennung, Tod eines nahe stehenden Menschen). Eine psychische Paralyse kann durch entsprechende Behandlung geheilt werden. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass durch den Auslöser der Paralyse keine ernsten, seelischen Störungen, wie beispielsweise Depressionen, entstehen.
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