Die Otopexie bezeichnet die Ohrenkorrektur bei abstehenden Ohren. Der Otologe verfügt in der Regel über eine chirurgische Fachausbildung und sieht in der Ohrenkorrektur einen harmlosen Routineeingriff. Die Ursachen für abstehende Ohren sind zu lange Sehnen und Bänder im Ohr. Zur Otopexie wird hinter dem Ohr ein kleiner Einschnitt vorgenommen. Sehnen und Bänder werden gekürzt und überflüssige Knorpelmasse wird entnommen. Die Wunde wird vernäht und es wird ein Verband angelegt, der für eine gewisse Zeit getragen werden muss. Durch diesen Verband wird die Operationsnaht geschützt und das Ohr manuell angelegt. Die Operation dauert im Durchschnitt eine Stunde pro Ohr. Sie wird nicht grundsätzlich von den Krankenkassen finanziert, da es sich hier um eine kosmetische Operation handelt. Liegen jedoch seelische Störungen vor, die nachgewiesen werden können und in der Fehlstellung der Ohren begründet sind, so muss die Krankenkasse die Kosten für die Operation übernehmen. Bei Kindern werden die meisten Operationen dieser Art ohne großen Aufwand bewilligt, da man hier davon ausgeht, dass ein Kind mit abstehenden Ohren häufig verspottet wird und seelische Störungen entstehen können.
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