Beim Mammakarzinom handelt es sich um eine Krebsart, die nur in der weiblichen Brust auftreten kann - im allgemeinen Sprachgebrauch wird von Brustkrebs gesprochen. Wenn sich Knoten in der Brust ertasten lassen, die sich nicht verschieben lassen, sollte eine Untersuchung durch den Gynäkologen erfolgen. Während der jährlichen Vorsorgeuntersuchungen wird die weibliche Brust grundsätzlich prophylaktisch durch den Arzt abgetastet. Diese zweimal im Jahr erfolgende Untersuchung stellt jedoch keine Sicherheit dar. Frauen sollten ihre Brüste aus diesem Grund regelmäßig selbst abtasten und bei Verdacht sofort den Arzt aufsuchen. Wenn das Mammakarzinom in einem frühen Stadium entdeckt wird, bestehen sehr gute Heilungschancen. Häufig genügt es im Frühstadium, das Mammakarzinom selbst und das umliegende Gewebe zu entnehmen. In einigen Fällen muss auch eine Chemo- und Strahlentherapie stattfinden. Danach sind regelmäßige Untersuchungen in kurzen Abständen notwendig. Handelt es sich um ein fortgeschrittenes Stadium von Brustkrebs, muss unter Umständen die Brust vollständig entfernt werden. Die plastische Chirurgie ist jedoch inzwischen in der Lage, eine amputierte Brust wieder aufzubauen. Die Krankenkassen übernehmen sämtliche Kosten, die im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen anfallen, selbstverständlich auch die Kosten, die zur Behandlung und Therapie anfallen. Auch die Kosten für einen Brustaufbau durch die plastische Chirurgie werden übernommen, falls eine Amputation infolge des Brustkrebses vorgenommen werden musste.
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