Bei der Klaustrophobie handelt es sich um eine seelische Störung, genauer um eine Angststörung. Diese Phobie tritt dann auf, wenn der Betroffene sich in geschlossenen und engen Räumen aufhalten muss. Die meisten Betroffenen gehen diesen Situationen aus dem Weg, jedoch ist das leider nicht immer möglich. Sieht der Betroffene sich mit seiner Angst konfrontiert, beispielsweise in einem Fahrstuhl, einer engen öffentlichen Toilette oder einem anderen Raum der ihm zu klein, zu eng erscheint, erfolgt eine Panikattacke. Das Verhalten des Patienten und die körperlichen Symptome während eines klaustrophobischen Anfalls sind durch den Betroffenen nicht steuerbar. In der Psychotherapie kann die Klaustrophobie behandelt werden, die Erfolge sind abhängig von der Stärke der Klaustrophobie und vom Patienten selbst. In der Regel wird erst einmal die Ursache ermittelt, bevor die Therapie beginnt. In einigen Fällen kann die Angststörung erfolgreich vollständig geheilt werden, in anderen Fällen wird sie deutlich gemindert.
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