Die Hippotherapie ist Bestandteil der Physiotherapie und bedarf einer gesonderten Spezialausbildung des Therapeuten, der sie anbietet und einsetzt. Die Therapie findet mit Pferden statt und auch diese müssen eine spezielle Ausbildung durchlaufen haben. Nach einigen Jahren der Anwendung kann man durchaus sagen, dass die Hippotherapie bereits große Erfolge eingebracht hat. Der Kontakt zwischen Mensch und Tier wirkt grundsätzlich förderlich bei körperlichen und seelischen Krankheiten, wobei hier das Eine meist in das Andere übergeht. Vorwiegend wird die Hippotherapie bei Patienten mit Lähmungen eingesetzt, aber auch bei Patienten mit Muskel- oder Knochenschädigungen. Die Rückenmuskulatur sowie andere Muskeln und die Gelenke sollen stabilisiert werden. Der Körperkontakt zum Tier wirkt sich positiv auf die seelischen Zustände der Patienten aus. Im physischen Bereich ist der Patient gezwungen, seine Muskeln einzusetzen und einen Gleichgewichtssinn aufzubauen, um sich auf dem Tier halten zu können. Leider wird die Hippotherapie trotz ihrer großen Erfolge nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, sie gilt als zu teuer. Die privaten Versicherungsunternehmen übernehmen die Hippotherapie dann, wenn der Versicherte einen entsprechenden Tarif gewählt hat, in dem solche alternativen Behandlungsmethoden enthalten sind. Grundsätzlich sollte die Übernahme vorab geklärt werden.
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