Patienten, die an akutem Nierenversagen leiden, benötigen etwa drei Mal pro Woche eine Blutwäsche, die so genannte Dialyse. Die Nieren haben die Aufgabe, das Blut von Giftstoffen zu reinigen. Wenn sie versagen und es erfolgt keine Dialyse, würden die Patienten innerhalb weniger Tage an einer Blutvergiftung sterben. Die Dialyse zählt also unbestritten zu den Therapien, die von den Krankenkassen übernommen werden müssen. Üblicherweise suchen Dialysepatienten für diesen notwendigen Vorgang eine Dialyseklinik auf oder ein Krankenhaus, welches mit einer Dialysestation ausgestattet ist. Die Dialyse erfolgt zu festen Terminen, die mit dem Patienten vereinbart werden. Es gibt allerdings noch die Möglichkeit der Heimdialyse. Diese ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Nur Patienten, die einen Shunt hierfür gelegt bekommen haben, welcher keine Komplikationen verursacht, kommen für die Heimdialyse in Frage. Auch muss grundsätzlich eine Person anwesend sein, welche die Aufsicht übernimmt und während der Zeit der Heimdialyse anwesend ist. Die Kostenübernahme für die Heimdialyse ist mit der Krankenversicherung zu verhandeln. Grundsätzlich ist die Methode der Heimdialyse kostengünstiger, da die Transportkosten des Patienten wegfallen sowie die Betreuungskosten und die Kosten, die eine mehrstündige Dialyse mehrmals pro Woche in einer Klinik verursacht.
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