Haemorrhoiden sind ein Thema über das niemand gerne spricht und doch leiden viele Menschen daran. Bei Haemorrhoiden handelt es sich um Schwellkörper, die sich am Ende des Enddarms bilden. Grundsätzlich besitzt sie jeder Mensch. Allerdings können sie auch mutieren bzw. wachsen und eine Krankheit mit schmerzhaften Symptomen hervorrufen. In diesem Fall sind die Haemorrhoiden am After sichtbar und ertastbar. Bildet sich in den Schwellkörpern ein Blutstau, entstehen diese knotenartigen Wölbungen, die sehr schmerzhaft werden können, sich grundsätzlich aber unangenehm anfühlen. Platzen sie auf, kann sich Blut hellroter Farbe auf dem Stuhl zeigen. Haemorrhoiden jucken und brennen, können aber auch nässen. Zu starken Schmerzen kommt es, wenn die Haemorrhoiden eingeklemmt sind. Eine Tastuntersuchung im Analbereich durch den Arzt liefert eine zuverlässige Diagnose. Auch die inneren Organe können befallen sein, in diesem Fall muss eine Darmspiegelung erfolgen. Zur Therapie wird meist eine Umstellung der Ernährung empfohlen und der Arzt verschreibt in schweren Fällen Zäpfchen, die die Entzündung hemmen sowie Salben für die äußerlich betroffenen Bereiche. In besonders schweren Fällen kann ein operativer Eingriff vorgenommen werden, bei dem die Haemorrhoiden entfernt werden und das umliegende Gewebe verödet wird.
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