Bei einer Gastrektomie handelt es sich um einen äußerst schweren operativen Eingriff. Hierbei wird der Magen vollständig entnommen. Wird bei einem Patienten ein Magenkarzinom, d.h. Magenkrebs, diagnostiziert, kann eine Gastrektomie unter Umständen lebensnotwendig werden. Der Eingriff wird nur dann vorgenommen, wenn der Patient körperlich stabil ist und keine Komplikationen zu befürchten sind, die auf körperliche Schwäche zurückzuführen sind, denn die vollständige Entfernung des Magens stellt eine außerordentliche Belastung dar. Der Eingriff dauert mehrere Stunden und wird unter Vollnarkose vorgenommen. Bereits während der Operation wird mit der Schmerzbehandlung begonnen. Für den Ersatz eines Magens gibt es inzwischen mehrere Möglichkeiten. Nach einer gelungenen Gastrektomie kann der Patient also ein weitgehend normales Leben führen, jedoch ist die OP an sich ein schwerer Eingriff und die Genesung dauert mehrere Monate. Starke Risiken bestehen im Bereich der Wundheilung. Es kann zu Narbenbrüchen kommen, wenn das Bindegewebe zu schwach ist, auch eine Lungenembolie oder Thrombosen können auftreten. Nach der Operation besteht für den Patienten eine stark erhöhte Infektionsgefahr, da er körperlich geschwächt ist. Nach der Heilung sind regelmäßige ärztliche Kontrollen notwendig, da es nach einer Gastrektomie zu Spätkomplikationen kommen kann. Außerdem müssen die Ernährungsgewohnheiten vollständig umgestellt werden.
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