Unter der Epilepsie versteht man eine Krankheit, bei welcher der Patient sogenannte epileptische Anfälle bekommen kann. Häufig verläuft die Krankheit auch chronisch. Ein epileptischer Anfall kann jedoch auch durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden und nur einmalig auftreten. In diesem Fall handelt es sich nicht um Epilepsie. Beim epileptischen Anfall werden zahlreiche elektrische Ladungen im Gehirn frei, wodurch dieses übermäßig gereizt wird. In der Regel tritt der epileptische Anfall in der Form eines Krampfanfalls auf, bei dem ein heftiges Muskelzucken zu sehen ist. Die Epileptiker verlieren dabei häufig vorübergehend die Kontrolle über ihren Körper und fallen meist zu Boden. Helfer vor Ort sollten vor allem darauf achten, dass der Epileptiker seine eigene Zunge nicht verschlucken kann und sich nicht verletzt. Für Helfer gilt daher, alle Gegenstände in Reichweite des Epileptikers aus dem Weg zu räumen und dadurch die Verletzungsgefahr zu reduzieren. Keinesfalls sollte man versuchen, den Patienten festzuhalten und die Muskelkrämpfe zu unterdrücken. Dies ist erstens nicht möglich und zweitens droht dem Helfer hierbei große Verletzungsgefahr, denn von Epilepsie Betroffene handeln während einem Anfall nicht bewusst und können ihre Bewegungen nicht steuern.
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