Als Depression bezeichnet man einen psychisch niedergeschlagenen Zustand, der in der psychologischen Untersuchung zu den affektiven Störungen gehört. Die genauen Krankheitsbezeichnungen lauten rezidivierende depressive Störungen oder depressive Episoden. Dabei gibt es unterschiedliche Arten der Depression, wie zum Beispiel die anaklitische Depression bei Kindern und Babys, wenn sie alleine gelassen werden, oder eine organische Depression, die dadurch zum Vorschein kommen kann, dass man an einer körperlichen Erkrankung leidet. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Depressionsarten, wie die somatisierte oder atypische Depression. Unter der Gruppe der Affektstörungen, zu denen auch die Depressionen gehören, sind psychische Auffälligkeiten zusammengefasst, die vor allem durch eine erhebliche Änderung der Stimmungslage auffallen. Um eine Depression zu diagnostizieren, werden andere Aspekte, wie soziales Verhalten, Antrieb, Schlafbedürfnis, Libido und Appetit, als Symptome der Krankheit berücksichtigt und auch der Verlauf der Störung. Zudem können auch Störungen der Wahrnehmung und des logischen Denkens auftreten. Ursache oder Auslöser der Depressionen können Krankheiten, Hilflosigkeit, hormonelle Faktoren, psychologische Ursachen oder Medikamente sein, aber auch psychosoziale Faktoren und Depressionen der Eltern spielen eine Rolle sowie der Verlust von geliebten Menschen durch Trennung oder Tod. Um die Depressionen zu therapieren, werden nach dem Klären der Ursachen, der Erkrankung und des Verlaufs Antidepressiva eingesetzt. Meist findet aber nicht nur eine Behandlung mit Medikamenten statt, sondern vor allem auch eine Psychotherapie. Depressionen müssen dringend behandelt werden, da sie sonst in ihrem Verlauf immer schwerwiegender werden und in großen Teilen sogar Suizidgefahr für die Betroffenen besteht.
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