Bei der Alzheimer Krankheit handelt es sich um eine schwere Demenzerkrankung in verschiedenen Phasen. Die genaue Bezeichnung lautet Morbus Alzheimer. Die Krankheit ist nach heutigem Stand der Medizin nicht heilbar. Medikamente, die inzwischen erforscht und entwickelt sind, können lediglich ein Verzögern des Eintretens der nächsten Krankheitsphase bewirken und die Krankheit etwas aufhalten. Meist tritt die Krankheit um das 65. Lebensjahr herum auf, es gibt jedoch auch Personen, die weitaus früher davon betroffen sind. Sie beginnt mit einer Reihe von Verhaltensauffälligkeiten, die kognitive Leistungsfähigkeit lässt stark nach. Das Leben der Betroffenen ist von Vergesslichkeit geprägt, plötzlich sind Fähigkeiten nicht mehr vorhanden. Einfachste Abläufe im Haushalt und in der Bewältigung des Alltags scheinen nicht mehr möglich. Dabei spricht man vom Prä-Demenz-Stadium. Dieses mündet in das Frühstadium und daraus ergibt sich das Mittelstadium der Alzheimer Krankheit. Während das Langzeitgedächtnis noch bei vielen Betroffenen zu funktionieren scheint, ist das Kurzeitgedächtnis stark eingeschränkt bis gar nicht mehr vorhanden. Soeben gesagtes wird sofort wieder vergessen, viele Betroffene haben auch Schwierigkeiten in der Wahrnehmung und können Gesagtes oder Situationen nicht mehr verarbeiten. Sie können den Worten nicht mehr folgen, das Sprachvermögen reduziert sich auf wenige Worte die teilweise nicht einmal einen Zusammenhang bilden können. Die meisten Alzheimer Patienten benötigen spätestens ab dem Eintritt in das mittlere Stadium der Krankheit aktive Hilfe in der Bewältigung ihres Alltags und häufig leider auch eine Aufsicht rund um die Uhr, da sie Situationen nicht mehr einschätzen können, Wege nicht mehr finden und tatsächlich dazu neigen, sich in Gefahr zu begeben ohne es zu beabsichtigen. Im Endstadium tritt meist die Inkontinenz ein und die Patienten sind nicht mehr mobil. Sie können nicht mehr selbstständig Nahrung aufnehmen und meist versterben sie in diesem Stadium der Krankheit an einer allgemeinen Schwäche.
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