ADS ist die Abkürzung für das Aufmerksamkeits Defizit Syndrom und ist auch unter ADHS bekannt. ADS kann eine hyperaktive oder eine hypoaktive Variante einnehmen. Grundsätzlich handelt es sich um eine psychische Störung. Diese kann bereits bei kleinen Kindern ausbrechen. Ist das ADS hypoaktiv geprägt, sind die Kinder verträumt, benötigen viel Schlaf, haben Schwierigkeiten sich zu konzentrieren und damit verbunden auch Lernschwierigkeiten. Ist es eher hypoaktiv geprägt sind die Kinder schwer kontrollierbar, sie scheinen laut, wild und nicht selten aggressiv. Jungen sind eindeutig stärker betroffen als Mädchen. Die Ursachen sind noch nicht restlos geklärt. Umweltfaktoren spielen eine große Rolle, auch die Ernährung kann die Krankheit beeinflussen oder gar auslösen. Nikotinkonsum in der Schwangerschaft kann ebenfalls ein Auslöser sein. Für betroffene Angehörige ist der Umgang mit ADS häufig mit großen Problemen verbunden. In der Regel versagen die Kinder in der Schule obwohl viele sogar eine eindeutige Begabung oder sogar Hochbegabung auf einzelnen Gebieten aufweisen. Grundsätzlich ist ADS therapiebedürftig. Die Therapie erfolgt in vielen Fällen in Form von Medikamenten, gepaart mit einer Verhaltenstherapie an welcher auch die Eltern teilnehmen sollten. In vielen Fällen lässt die Störung mit dem Wachstum und dem Eintritt ins Erwachsenenalter nach oder verschwindet vollständig.
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