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Land unter Schutz vor Schäden durch Naturereignisse

Nahezu jeder kann von einer Überschwemmung betroffen werden: egal ob er in unmittelbarer Nähe eines Flusses wohnt oder plötzlicher Starkregen fernab von Flüssen Häuser, Keller, Straßen und Autos überflutet. Doch bevor das Wasser kommt, kann jeder etwas dazu beitragen, um zumindest einen Teil der Schäden zu versichern.

Die Elementarschadenversicherung versichert Schäden durch Naturereignisse. Dazu zählt nicht nur Hochwasser sondern z.B. auch Erdsenkungen, Erdrutsche, Erdbeben, Lawinen und Schneedruck.

Die Elementarschadenversicherung kann nur zusätzlich zu einer Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden und ist nur als Paket mit Schutz gegen durch Erdbeben, -senkung oder -rutsch sowie Schneedruck und Lawinen und eben Hochwasser zu haben.

Um das „Hab und Gut“ im Haus zu schützen sollte die Elementarversicherung ebenso in die Hausratversicherung mit eingeschlossen werden.

Der Schutz gegen Elementarschäden kostet für ein durchschnittliches Einfamilienhaus je nach Lage und Versicherungsgesellschaft zwischen 50 und 250 Euro im Jahr. Aber auch die Elementarschadenversicherung trägt nicht jeden Schaden: Bei Überschwemmungen bleiben Schäden durch Sturmflut und solche durch einen Rückstau in der Kanalisation außen vor. In einigen neueren Versicherungen sind auch Rückstauschäden eingeschlossen – jedoch nur, wenn der Versicherte eine Rückstausicherung eingebaut hat.

Einen Haken hat die Elementarschadenversicherung: Steht das Haus in einer Region, die regelmäßig von Überschwemmungen betroffen ist, ist Versicherungsschutz kaum zu bekommen. Hat es in den letzten 10 Jahren nur ein oder zwei Schäden gegeben, führen die Versicherer meist Einzelfallprüfungen durch. Gegen einen Prämienaufschlag oder eine erhöhte Selbstbeteiligung ist der Schutz dann unter Umständen trotz der Vorschäden erhältlich.

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