Die Versorgung von Patienten mit bestimmten chronischen Erkrankungen soll mit diesen Behandlungsprogrammen verbessert werden. So soll DMP beispielsweise dabei helfen, dass Diabetiker weniger oft schwere Folgeerkrankungen wie z. B. Nierenschäden erleiden.
Auch wenn andere Ärzte oder Kliniken beteiligt sind, steuert ein Arzt die gesamte Behandlung des Patienten, um das zu gewährleisten. Dabei orientiert er sich an Leitlinien, die den allgemein anerkannten Stand der Wissenschaft widerspiegeln.
DMP gibt es bereits für Patienten, die an Diabetes mellitus Typ II oder an Brustkrebs leiden. Programme für Diabetes Typ I, Asthma und koronare Herzerkrankungen sind schon in Vorbereitung. Patienten, die an einem DMP teilnehmen, können von den Krankenkassen mit einer Beitragsermäßigung oder Reduzierung der Zuzahlungen belohnt werden.
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