Laut einer Umfrage von TNS Infratest sind im Januar Aktienfonds flop und Rentenfonds topp gewesen.
Finanzmarktkrise, Kurskorrekturen haben bereits im Ende des letzten Jahres den Absatz von Aktienfonds zurückgehen lassen. Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Fondsgesellschaft Robeco, die TNS Infratest monatlich unter 350 Anlageberatern durchführt, ist der Absatz von Aktienfonds im Januar erheblich gesunken.
Und, obwohl die Anlageberater mehrheitlich mit steigenden Absätzen in den kommenden Monaten rechnen, überwiegen bei den Anlegern aktuell die Hemmungen gegenüber Investments in Aktienfonds.
Laut einer Aussage des Geschäftsführers von Robeco zeigen Anleger aufgrund der weltweiten Börsenlage weiter Verunsicherung. Zudem sind neue Ängste hinzugekommen. Sowohl die anhaltend hohen Rohstoffpreise, der schwache US-Dollar und die Gefahr einer Stagflation in den USA lassen Anleger zurückhaltend sein.
Rentenfonds hingegen sind im Januar, nicht zuletzt durch die weitere Zinssenkung der FED, laut Umfrage sehr gut gelaufen.
Wie sollten Anleger sich verhalten?
Für vorsichtige Anleger sind Rentenfonds ideal. Orientierung sollte dabei allerdings nicht das mögliche Potenzial von Kursschwankungen bieten, denn das latente Wechselkursrisiko kann die gesamte Rendite auffressen.
Kurssteigerungen bei Rentenfonds wie in den USA waren im Januar und Februar erheblich. Allerdings sollten Anleger auch hier beachten: die Finanzmärkte sind keine Einbahnstraße. Das weitere Kurssteigerungspotenzial ist also begrenzt. Nicht zuletzt stellt das wirtschaftliche Risiko einer aufkommenden Stagflation in den USA ein erhebliches Risiko dar.
Aktienfonds sind für Anleger langfristig immer noch die performanteste Alternative. Für einen vorsichtigen Einstieg lohnen sich Dachfonds mit einem definierten Aktienfondsanteil. Auf diesem Weg bleibt in jedem Fall das Risiko begrenzt und zugleich profitiert der Anleger von dem niedrigeren Bewertungsniveau.
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