2006 gehörten Aktien nach Angaben des Bankenverbandes erneut zu den besten Geldanlagen. Hatte man am ersten Handelstag 2006 deutsche Standardaktien (DAX-Werte) gekauft, konnte man bis Anfang 2007 sein Geld um rund 22 Prozent vermehren. Auch Gold konnte einen Wertzuwachs von stattlichen zehn Prozent verbuchen.
Festverzinsliche Anlagen brachten dagegen im vergangenen Jahr durchschnittliche Renditen von unter drei Prozent. Bei Sparbüchern sei es nur ein Prozent gewesen.
Das Nachsehen hatten Investoren insbesondere mit Anleihen: Aufgrund der gewachsenen Zinsen seien 2006 die Kurse dieser Wertpapiere gesunken. Bei Bundesobligationen sei der gezahlte Zins durch Kursverluste fast gänzlich vernichtet worden. Immerhin steht der Verlust einer Anleihe nur auf dem Papier, solange das Wertpapier nicht verkauft wird. Zum Ende der Laufzeit wird etwa eine Bundesobligation ohne Kursverluste zum Nennwert zurückgezahlt.
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