Ob Interneteinkäufe des jugendlichen Nachwuchses, als Zahlungsmittel im Urlaub oder als Möglichkeit bei schlechter Bonität – Prepaid-Kreditkarten sind zwar noch nicht sehr verbreitet, aber eine nutzbringende Ergänzung, wenn auch teurer als herkömmliche Kreditkarten.
Mit einer Prepaid-Kreditkarte können auch die Kinder im Netz einkaufen
Prepaid-Kreditkarten auf Guthabenbasis bieten für die eigenen Kinder den Einkauf im Internet die Möglichkeit, die Vorteile des Online-Shoppings mit Ausgabensicherheit zu verbinden. Zumal in immer mehr Online-Shops die Zahlung mit der Kreditkarte vorausgesetzt wird. Und eine herkömliche Kreditkarte gibt es erst nach dem Vollenden des 18. Lebensjahres.
Ob beim Kaufen von Songs, PC-Spielen oder Büchern, durch die Beschränkung der Ausgaben auf das aufgeladene Guthaben sind die jungen Online-Shopper vor einer möglichen Schuldenfalle geschützt.
Ideal für den Urlaub
Auch im Urlaub kann eine Prepaid-Kreditkarte einige Punkte mit ins Spiel bringen. In vielen Ländern sind Kreditkarten viel weiter verbreitet als hier. In einigen Ländern, wie beispielsweise den USA, kommt man um eine Kreditkarte nicht herum. Vor allem aber schützt eine Karte vor zu viel Bargeld in der Geldbörse, und senkt damit auch das Risiko, bestohlen zu werden. Der Verlust ist bei diesen Karten zu dem auf die aufgeladene Summe begrenzt.
Nicht zuletzt, diesen Vorteil teilen sich die Prepaid-Karten jedoch auch mit den herkömmlichen Kreditkarten, gibt es keine Verluste durch den Umtausch Ihres Geldes in die Landeswährung und die sonst fast unvermeidliche Münzsammlung am Urlaubsende ist auch kleiner.
Einziges Manko beim Einsatz: In Geschäften, die noch im Stanzverfahren die Kartendaten auf den Zahlungsbeleg aufdrucken, können Sie die Karte nicht einsetzen.
Bonität ist bei diesen Karten kein Problem
Im Gegensatz zu herkömmlichen Kreditkarten erfolgt vor der Ausgabe weder eine Bonitätsprüfung noch wird eine Schufa-Auskunft angefordert.
Kosten und Zinsen Die Sicherheit und Flexibilität der Prepaid-Kreditkarten haben jedoch ihren Preis. Während herkömmliche Kreditkarten mit jährlichen Gebühren selten an die 30 Euro herankommen, fangen die Prepaid-Kreditkarten hier erst an. Und mindestens ein Institut verlangt stattliche 119 Euro pro Jahr.
Auch bei Prepaid-Kreditkarten lohnt ein Vergleich. Denn nicht nur die jährliche Nutzungsgebühr variiert erheblich, es gibt auch Unterschiede in der Verzinsung des aufgeladenen Guthabens. Während einige Anbieter keine Guthabenzinsen anbieten, kommen die Nutzer anderer Prepaid-Kreditkarten in den Genuß von bis zu 3,25 % Zinsen.
Preisvergleich Kreditkarten: Notfallbargeld, Rechtschutz, Guthabenzins, Bonusprogramm
Kreditkarten bieten eine ganze Reihe Leistungen, die weit über die Funktion des Bezahlens hinaus gehen. Mit uns können Sie schnell Kosten und Leistungen verschiedener Anbieter vergleichen. Der Vergleich bezieht sich zwar „nur“ auf herkömmliche Karten, kann sich aber für Sie auszahlen.
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