Dollarschwäche, politische Spannungen, erhebliche Produktionsausfälle und Rezessionsängste in den USA haben den Goldpreis auf ein neues Rekordhoch steigen lassen. Lohn sich die Investition in physisches Gold?
Wertbeständigkeit
Gold ist in der Vergangenheit durch seine hohe Wertbeständigkeit immer ein sicherer Hafen für Geld geblieben. Auch jetzt, während die Unsicherheiten bei anderen Anlageformen weiter zunehmen, haussiert der Goldpreis. Die Marke von rund 985 US-$ ist nach Angaben von Experten und Händlern nicht das Ende der Hausse. Einige erwarten Preise über 1.000 US-$ je Feinunze (31,1 Gramm).
In diesem Jahr hat der Goldpreis bereits 16 % zugelegt und dazu geführt, dass dieses Edelmetall wieder als Investment angesehen wird. Und die Dollarschwäche hitzt den Preisanstieg an den Rohstoffmärkten weiter an.
Investition in Gold – was gibt es zu beachten
Anleger, die Teile ihres Vermögens in das edle Metall investieren möchten, sollten einige wichtige Punkte beachten:
Investitionsumfang: Bestenfalls 5 %
Nicht wenige Experten raten von einem zu großen Engagement in Gold ab. Denn die Invesitionskosten, die Volatilität des Preises und auch die mangelnde laufende Rendite machen aus Gold eben nicht die perfekte Kapitalanlage. Wohl aber eine Absicherung. Daher liegt die Grenze des Engagements bei 5 % der Gesamtsumme der Kapitalanlage.
Eine gute Alternative, vor allem aber auch für geringere Anlagesummen interessant, sind Goldfonds oder Branchenfonds, die an den Börsen gehandelt werden. Ebenfalls – für risikoreichere Anleger – interessant sind Optionsscheine. Goldminenaktien hingegen sind und bleiben immer eine Anlage mit Risiko. Nicht zuletzt die Stromausfälle in Südafrika haben bewiesen, dass trotz der fundamental hervorragenden Aussichten einzelne Unternehmen durch unerwartete (sogar unverschuldete) Produktionsausfälle Schaden nehmen können.
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