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Gewinner-Anlagen in der Krise

Die Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden und schlägt auf die Wirtschaft durch. Was sollten Anleger beachten?

Kursverluste, Milliardenabschreibungen, verschlechterte Geschäftsausblicke, Rezessionsängste, Konsumzurückhaltung. Manche Experten finden mittlerweile recht markige Formulierungen für die Krise und die nahe Zukunft. In Anlehnung an die berühmten Worte des Altmeisters der Börsenspekulanten spricht man davon, dass noch viel Blut fließen wird.

Und an Tagen wie heute, wenn Leitindizes wie der DAX in Minuten um Prozentpunkte verlieren, werden Milliarden von Werten in den Büchern vernichtet.

Doch welche Möglichkeiten bieten sich privaten Anlegern, die zur Zeit Aktien meiden wollen?

Rendite oberhalb der Inflationsrate, Sicherheit und damit die Sicherung der eigenen Bonität sind in Zeiten der Verknappung von finanziellen Mitteln die wesentlichen Ziele, die Anlagen jetzt erfüllen sollten.

Verzinsliche Anlagen
Tagesgeld, Festgeld, ja sogar das Sparbuch sind trotz geringerer Rendite ideale Möglichkeiten, das eigene Vermögen gegen Wertverlust zu sichern. Insbesondere Tagesgeldkonten sind dabei durch die tägliche Verfügbarkeit des Geldes angesagt, denn die Flexibilität sichert Anlegern die Möglichkeit, wieder in Aktien oder Fonds einzusteigen, wenn die Korrekturen an den Finanzmärkten Boden gefunden haben.

Anleihen
Anleihen mit hoher Bonität sind gute Alternativen, insbesondere wenn diese börsenhandelsfähig sind. Bei Unternehmensanleihen sollten Anleger jedoch auch beachten, dass sich die Ertragskraft der Unternehmen in schlechten Fällen nicht nur auf den Aktienkurs sondern auch auf eine begebene Unternehmensanleihe auswirken kann.

Edelmetalle
Gold, Silber und andere Edelmetalle sind sichere Banken. Doch die Korrekturen der letzten Tage sollten Anlegern auch hier klarmachen, dass physische Anlagen hauptsächlich der längerfristigen Risikovorsorge dienen sollten, selbst in Zeiten wie diesen, wo beinahe an jeder Hausecke ein Jahrhundertzyklus angepriesen wird. Insbesondere aufwendige Beschaffung und höhere Initialkosten machen Edelmetalle zu einer hervorragenden Ergänzung im Portfolio. Als Spekulationsobjekte sind Edelmetalle für die meisten Anleger aber in jedem Fall zu risikoreich.

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