Welche Anlagestrategie ist die richtige?
Von der Lebensphase - und vom aktuellen Einkommen hängt ab, wie viel man sparen kann. Insbesondere aber dürfen sich Sparer nicht selbst überfordern und sie müssen geduldig kleine Schritte gehen. Denn wer wenig Geld zur Verfügung hat, kann bei hohen Sparbeträgen schnell jeglichen finanziellen Spielraum verlieren. Daher sollte vor der Unterschrift unter eine regelmäßige Abbuchung vom Konto eine realistische Prüfung der Finanzlage stehen: Wie viel Geld kann ich monatlich entbehren, ohne mein Konto zu überziehen?
Denn Kreditzinsen sind bei den Instituten generell höher als die Sparzinsen. Das heißt: bei Überziehung des Girokontos, um zu sparen, verliert man unter dem Strich Geld. Zudem ist es auch wichtig, immer eine Reserve an Bargeld zu haben, die kurzfristig verfügbar ist. Dafür sind Sparkonten gedacht. Dabei hängt es vom Einkommen und den Lebensumständen ab, wieviel Geld in Reserve gehalten wird.
Jeder Sparer sollte langfristig gesehen ein Ziel vor Augen haben: Lege ich Geld für das Alter oder für eine künftige große Anschaffung zurück? Denn die Laufzeit sollte so bemessen sein, dass das Geld bei planbaren Veränderungen verfügbar ist. Damit trotz Vermögens kein Kredit aufgenommen werden muss.
Bei vielen Sparformen ist das Geld für einen bestimmten Zeitraum so festgelegt, dass Anleger nur mit Verlusten an ihr Geld kommen. Auch ist es ungünstig, Versicherungen zum Beispiel für den Todesfall oder die Berufsunfähigkeit mit Sparvorgängen in einem Vertrag zu koppeln.
In den meisten Fällen muss beim Sparen zwar höhere Sicherheit mit niedrigeren Renditen bezahlt werden. Der Vorteil ist aber, dass es sich dabei um fast hundertprozentig sichere Geldanlagen handelt.
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