Egal ob Aktien, Anleihen, Direktanlagen oder Investmentfonds – die Vielfalt und Anlagemöglichkeiten für private Anleger steigen von Tag zu Tag. Und die Angebote von möglichen Vermögensverwaltungen mit ihnen.
Doch nicht das Vermögen selbst, sondern Kosten, Erfahrung und Produktunabhängigkeit sollten bei der Wahl der richtigen Vermögensverwaltung entscheidend sein. Denn diese sind auch für kleinere Summen bereits sinnvoll, da immer mehr Finanzdienstleister auch diese innerhalb einer festgelegten Anlagestrategie betreuen.
Hinzu kommt die steigende Anzahl von Angeboten für eine aktive Betreuung von Privatkunden und das Sinken der Gebühren für die professionelle Beratung.
Möchte man seine Chancen größtmöglich optimieren und Risiken so gut es geht reduzieren, ist ein Vermögensverwalter beinahe unumgänglich, gerade für private Anleger mit einem kleineren Vermögen ab 50.000 Euro, denn diese haben oftmals weder die Zeit noch das nötige Wissen.
Wichtig bei der Wahl des Vermögensverwalters: Immer darauf achten, dass möglichst unabhängig von bestimmten Anbietern gearbeitet wird, um sicher gehen zu können, dass die gesamte Vielfalt am Anlagenmarkt ausgeschöpft wird.
Eine wichtige Richtlinie: Mit der Zahl der Umsätze von Wertpapieren steigen automatisch die Kosten. Deshalb etablieren sich immer zunehmender Angebote, die sich pauschal an der Höhe des zu verwaltenden Vermögens orientieren. Umso wichtiger ist es daher für Anleger, darauf zu achten, dass keine versteckten Nebenkosten entstehen.
Grundsätzlich gilt: In der Vermögensverwaltung gibt der Anleger den Ton an, sei es Werterhalt oder Erhöhung des Vermögens. Der Vermögensverwalter wählt je nach dem entsprechende Anlagemöglichkeiten. Somit steigt mit wachsender Risikobereitschaft auch der Aktienanteil.
Eine unabdingbare Regel: Sich vorab unbedingt über die Erfahrungen des Verwalters informieren. Ein Berater, der bereits langjährig für ein und dasselbe Unternehmen tätig war, weist auf eine umso konsistentere Anlagestrategie hin, denn wichtig ist, dass diese nicht ständig gewechselt wird. Und auch der Verwalters selbst sowie die Einhaltung der vorab geklärten Ziele sollten von Zeit zu Zeit in einem persönlichen Gespräch überprüft werden.
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