Man versucht mit dieser Strategie, kurzfristige Preisunterschiede zwischen ähnlichen Wertpapieren zu nutzen. Das geschieht in dem man die günstigeren Wertpapiere kauft und gleichzeitig die teureren Papiere leer verkauft.
Dies kommt in der Praxis z.B. bei Unternehmen vor, die von jemand anderem übernommen werden sollen. Der Arbitrageur würde in diesem Fall Aktien des Übernahmekandidaten kaufen und Aktien des Käufer-Unternehmens leer verkaufen. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich die Kurse beider Unternehmen mittelfristig angleichen: also die des Käuferunternehmens fallen und die Kurse des Übernahmekandidaten steigen. Dadurch kann er auf beiden Seiten viel Geld verdienen.
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