Wie der Name schon verrät, geht es hier um Immobilien. Bei dieser Art der Investmentfonds wird das Kapital der Investoren in Gewerbeimmobilien (z. B. in Bürohäuser, Einkaufszentren, Hotels) oder in (unbebaute) Grundstücken angelegt. Meist werden sie in Form des geschlossenen Fonds aufgelegt, wenn der Investor sein Geld nur in einer einzigen Immobilie anlegt. Es gibt vereinzelt auch Fonds, die in mehrere Immobilien investieren und als offene Fonds aufgelegt werden.
Offene Immobilienfonds verwalten in der Regel über 50 Objekte. Je nach Anlageschwerpunkt können sich diese im In- und Ausland befinden. Es besteht ein Wechselkursrisiko, wenn Sie in einen Immobilienfonds im Nicht-Euro-Ausland investieren, denn die Mieteinnahmen entstehen in der jeweiligen Landeswährung. Der Wechselkurs, der zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung in Deutschland entscheidend ist, kann jedoch nicht vorhergesehen werden.
Häufig werden so genannte Devisentermingeschäfte zur Minimierung dieses Risikos abgeschlossen. Die Fondsgesellschaft verkauft dabei zukünftige Zahlungseingänge in der Fremdwährung zu einem Wechselkurs, der bereits jetzt vereinbart wird. Das Währungsrisiko wird somit ausgeschlossen. Diese Geschäfte verursachen jedoch ihrerseits ebenfalls wieder Kosten.
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