Dachfonds (englisch: Fund of Funds) investieren das Geld indem sie nur Fondszertifikate anderer Investmentsfonds kaufen und ihr Kapital nicht direkt in Aktien bzw. Anleihen investieren. Erst in den letzten Jahren wurde der Vertrieb dieser Art von Fonds in Deutschland zugelassen.
Die Idee der Dachfonds ist grundsätzlich nicht schlecht. Allerdings ist es schon für einen Fondsmanager nicht einfach, direkte Anlagen in Aktien und Anleihen zu beurteilen. Noch schwieriger ist es, das Verhalten und die Strategie anderer Fondsgesellschaften zu bewerten.
Das Anfallen der doppelten Verwaltungskosten ist ein weiterer Nachteil von Dachfonds:
Man spricht hier vom so genannten "Total Expense Ratio". Dieser Wert, gibt Aufschluss über die Kosten, die tatsächlich pro Jahr anfallenden. Beim Fondskauf ist der Ausgabeaufschlag nicht einbezogen, weil dieser nur einmalig anfällt.
Diese Kennzahl enthält Management-, Verwaltungs- und andere Kosten (z. B. Kosten für den Wirtschaftsprüfer und Depotgebühren). Dagegen sind die Transaktionsgebühren, die beim An- und Verkauf von Aktien oder Rentenpapieren entstehen, nicht mit einbezogen. Das Total Expense Ratio für deutsche Fonds liegt im Schnitt bei ca.1,4 % pro Jahr.
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