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Sturmschäden sind die häufigste Gefahr

Im Jahr 2002 kamen die Wohngebäudeversicherer in Deutschland nach Angaben des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft für über 3 Millionen Schäden auf. Die meisten Schäden waren Sturmschäden (1,8 Millionen), gefolgt von Leitungswasserschäden (970.000) und Feuerschäden (210.000). Allerdings war ein durchschnittlicher Feuerschaden mit 3.488 € im Vergleich zum Leitungswasserschaden mit 1.447 € und zum Sturmschaden mit 853 € am teuersten.

Die Feuerversicherung ist die wichtigste Komponente, da ein Feuer ein Haus schnell völlig zerstören kann. Häufige Ursachen für Feuerschäden sind: Kurzschlüsse, Blitzschlag, Fahrlässigkeit im Umgang mit Feuer und Brandstiftung.

Sinnvoll ist der Abschluss einer Sturmversicherung für Häuser, die in einer Region stehen, in der es häufiger zu Stürmen kommt – besonders wenn sich Bäume in unmittelbarer Nähe des Hauses befinden. Für die Versicherer liegt ein Sturm allerdings erst ab Windstärke 8 vor – für Schäden, die bei Windstärke 7 entstehen, zahlen sie nicht. Meist werden die Dächer von einem Sturm in Mitleidenschaft gezogen.

Oft sind Rohrbrüche die Ursache für Leitungswasserschäden. Sie verursachen zwar kaum einen Totalschaden am Haus, können aber trotzdem viel Geld kosten. Der Abschluss einer Leitungswasserversicherung empfiehlt sich bei einem älteren, anfälligen Leitungswassernetz.

In allen drei Versicherungen sind:

  • Schäden, die der Versicherungsnehmer vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat,
  • Schäden durch Kriegsereignisse oder innere Unruhen,
  • Schäden durch Kernenergie,
  • Schäden durch Erdbeben

nicht versichert.

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