Mit einer eigenen Solaranlage halten Sie nicht nur Ihre eigenen Stromkosten gering. Sie verdienen auch noch bares Geld, wenn Sie die erzeugte Energie an die Stromversorger verkaufen! Doch sichern Sie sich vorher gut ab! Sonst kann Sie ein Ausfall Ihrer Solaranlage teuer zu stehen kommen!
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Auf immer mehr Häusern sind jetzt Solarmodule zu sehen: Bei den einen Solaranlagen, die zur Wassererwärmung genutzt werden, bei vielen anderen aber Photovoltaik-Anlagen. Mit diesen lässt sich – auf dem eigenen Dach - Strom erzeugen, der an Energieversorger verkauft werden kann. Bei einer Einspeisevergütung zwischen 43 und 46 ct/KWh ist diese Einnahmequelle sehr lohnenswert.
Wenn Sie sich für diese Art des Geldverdienens entscheiden, dann denken Sie an die richtige Absicherung im Schadensfall. Es stehen Ihnen grundsätzlich 2 Arten von Versicherungen zur Verfügung, die Ihnen aber unterschiedliche Leistungen bieten:
Wohngebäude-Versicherung schützt nur begrenzt
Eine Wohngebäude-Versicherung ist für Sie nur sinnvoll, wenn Sie mit Ihrer Anlage ausschließlich Ihr Brauchwasser erwärmen und die Heizung unterstützen wollen. Treten Schäden auf, die durch Sturm (ab Windstärke 8), Hagel, Feuer, Blitz und Leitungswasser entstanden sind, greift sie. Kommt es an Ihrer Anlage hingegen zu Betriebsausfällen, reicht sie nicht mehr aus. Dann benötigen Sie zumindest eine Betriebsunterbrechungsversicherung. Besser ist jedoch eine All-Risk-Police.
All-Risk-Police: umfassender Schutz
All-Risk-Versicherungen werden zum einen als Photovoltaik-Versicherungen angeboten, zum anderen als Elektronik-Versicherung. Anders als die Wohngebäude-Versicherung bieten sie zusätzlich Schutz gegen Diebstahl, Vandalismus, Betriebsunterbrechung, Marderbiss und Kurzschluss.
Grundsätzlich sind alle Photovoltaik-Anlagen versicherbar, die auf einem Sattel-, Pult-, Walm-, Schräg- oder Flachdach bzw. an der Fassade montiert sind. Die Höhe der Ausfallentschädigung richtet sich zum einen nach der Leistung Ihrer Anlage, zum anderen nach dem Ausfallmonat. Da es im Winter weniger Sonnenstunden gibt, fällt sie in diesen Monaten auch entsprechend geringer aus. Gezahlt wird aber in jedem Fall ab dem 2. oder 3. Tag des Ausfalls und für längstens 6 Monate.
Photovoltaik-Anlagen sind in der Anschaffung sehr teuer (ca. 4.000 Euro pro 1 KWh), sodass sie meist fremdfinanziert werden. Tritt der erste Schaden schon während der Darlehens-Rückzahlung auf, bietet eine All-Risk-Versicherung auch hier Schutz.
Versicherungsprämie
Wie hoch Ihre Versicherungsprämie letztendlich ausfällt, hängt davon ab, wie viel Energie Ihre Anlage erzeugt. Diese wiederum wird beeinflusst von Ihrem Wohnort, der Verschattung sowie der Schräglage (je schräger desto besser) und Größe Ihres Daches. Je nach Anbieter und Leistung liegt sie etwa bei 80 bis 180 Euro im Jahr. Bedingung für den Versicherungsschutz ist vielfach die Montage der Anlage durch eine Fachfirma.
Zuschuss vom Staat
Besitzen Sie noch keine Solaranlage dann können Sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle finanzielle Unterstützung beantragen.
Hier haben Sie die Möglichkeit verschiedene Angebote zu vergleichen.
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