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Falsche Angaben bei der Berufsunfähigkeitsversicherung können zum Verlust der Versicherung führen

Falsche Angaben bei der Berufsunfähigkeitsversicherung können schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Alle bei einem Antrag gestellten Fragen sind wahrheitsgemäß zu beantworten. Das betrifft vor allem die nach dem Gesundheitszustand. Falsche und unvollständige Antworten können dazu führen, dass der Versicherer vom Vertrag zurücktritt. Das Verhältnis zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsgesellschaft ist dann fristlos beendet. Um den Verlust des Versicherungsschutzes zu verhindern, sollten auch falsche Angaben zur Berufsunfähigkeitsversicherung vermieden werden. Alle Vorerkrankungen sollen auf Nachfrage detailliert aufgestellt werden. Wenn es zum Versicherungsfall kommt, prüfen die Gesellschaften die Krankenakten und weisen Forderungen bei Unterschieden zwischen Angaben und tatsächlichem Gesundheitszustand ab.

Wann sind die Angaben bei der Berufsunfähigkeitsversicherung falsch?

Da Versicherer keine offenen Fragen stellen dürfen, müssen die Gesundheitsfragen genau gelesen werden. Es empfiehlt sich immer, ordnungsgemäß Auskunft zu den Fragen der Versicherer zu geben. Allerdings dürfen Versicherungsunternehmen nur noch genaue Fragen stellen. Stellt ein Versicherer Fragen zu aktuell auftretenden Krankheiten, die in Behandlung sind, brauchen sie unbehandelte Krankheiten nicht zu nennen. Auch Angaben zum Beschäftigungsverhältnis müssen wahrheitsgemäß getroffen werden. Daran orientiert sich, wo der Versicher seinen Antragsteller einordnet. Falsche Angaben, um Beiträge zu sparen, lassen den Versicherungsschutz erlöschen. Falsche Angaben bei der Berufsunfähigkeitsversicherung können auch verjähren. Je nach Versicherung liegt diese Zeit zwischen 3, 5 oder 10 Jahren. Die Versicherungsgesellschaften prüfen die gemachten Angaben, bevor ein Vertrag zustande kommt. (aktueller Stand der Zahlen 01/11)

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