Die Berufsunfähigkeitsversicherung wurde abgelehnt - ein Antwortschreiben, das einen Antragsteller aus verschiedenen Gründen treffen kann. Es bieten sich dennoch Möglichkeiten, einen Versicherungsschutz zu erwerben. Versorgungslücken in der Altersvorsorge können so geschlossen werden. Vor allem ab dem 40. Lebensjahr steigt das Risiko an, eine Berufsunfähigkeit zu erleiden. Häufige Ursachen sind Unfälle oder schwerwiegende Erkrankungen. Die Versicherungsgesellschaften haben unterschiedliche Voraussetzungen, welche im Normalfall erfüllt sein müssen, bevor eine Zahlung genehmigt wird. Sollte der Versicherte dennoch einen Brief erhalten, in dem die Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wurde, stehen noch vier weitere Alternativen zur Auswahl. Dazu zählen die Unfallversicherung, die Grundfähigkeitenversicherung, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung und auch die Dread-Disease-Versicherung.
Die Unfallversicherung wird zwar häufig angeboten, wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wurde. Dennoch zahlt diese erst, wenn eine dauerhafte Beeinträchtigung bei dem Geschädigten vorliegt. Bei der Grundfähigkeitenversicherung wird dem Versicherungsnehmer eine monatliche Rente ausgezahlt, wenn eine bestimmte Fähigkeit wie beispielsweise das Sehen oder Greifen eingeschränkt ist. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist eine ärztliche Beurteilung. Bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung erhält der Versicherte den nötigen finanziellen Spielraum, um beispielsweise bei einer Gehbehinderung entsprechende Baumaßnahmen vornehmen zu lassen. Bei Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung werden die Kosten mit den entsprechenden monatlichen Raten bei Krebserkranken oder einem Schlaganfall abgedeckt. Somit werden Versorgungslücken geschlossen und der Versicherungsnehmer umfassend vor finanziellen Risiken geschützt.
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