Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko, einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung mit Ablehnung zurückzuerhalten. Das Risiko der Berufsunfähigkeit im Alter ist höher, was Erkrankte von der Angst geleitet, tatsächlich berufsunfähig zu werden. Deshalb sollte in jedem Fall eine Beantragung der Berufsunfähigkeit versucht werden. Mit Vergleichen findet jeder künftige Versicherungsnehmer die für sich passende Versicherungsgesellschaft. Sollte dennoch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung eine Ablehnung erfolgen, kann sich jeder künftige Versicherungsnehmer nach Alternativen umsehen, welche zur Verfügung stehen. Zur Auswahl stehen dabei u. a. die Dread-Disease-Versicherung, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Grundfähigkeitenversicherung und die Unfallversicherung. Mit diesen Alternativen lassen sich durch die Berufsunfähigkeit Versorgungslücken schließen.
Die Dread-Disease-Versicherung ist eine eher unbekannte Variante einer Berufsunfähigkeitsversicherung. In diesem Fall sind Krankheiten wie Krebs oder ein Schlaganfall abgesichert. Sogar Behandlungsmethoden werden finanziell unterstützt. Bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung wird gezahlt, wenn der Versicherte dauerhaft keine Tätigkeit mehr ausüben kann. Der vorher ausgeübte Beruf spielt dabei keine Rolle, ebenso wenig wie das bisher verdiente Einkommen. Bei der Grundfähigkeitenversicherung bekommt der Versicherungsnehmer eine monatliche Rente ausgezahlt. Meist greift diese Versicherung, wenn bestimmte Fähigkeiten, wie das Sehen oder Greifen, eingeschränkt sind. Die Unfallversicherung wird zwar häufig als Alternative zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung bei Ablehnung angeboten, doch diese zahlt nur dann, wenn eine dauerhafte Beeinträchtigung vorliegt.
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