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Vertragsabschluss

  • Entwicklung.
    Achten Sie bei Vertragsschluss auf eine Nachversicherungsgarantie. Eine solche bieten alle "sehr guten" und viele "gute" Tarife. Sie können dann die Berufsunfähigkeitsrente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen, wenn das etwa wegen einer Beförderung oder einer Familiengründung sinnvoll oder nötig ist.
  • Auswahl.
    Holen Sie möglichst mehrere Angebote gleichzeitig ein. Um mindestens ein akzeptables Angebot zu bekommen, sollten Sie sich an möglichst viele Versicherer wenden, wenn Sie wegen Vorerkrankungen mit Schwierigkeiten rechnen.
  • Preisvergleich.
    Berücksichtigen Sie nicht nur den aktuell fälligen Netto- sondern auch den Bruttobeitrag. Aktuelle Überschüsse sind beim Nettobeitrag berücksichtigt, die der jeweilige Versicherer mit dem Tarif erwirtschaftet. Wenn die Überschüsse sinken, steigt der Beitrag. Der Bruttobeitrag ist die Prämie, die im ungünstigsten Fall zu zahlen ist.
  • Beamte.
    Achten Sie auf eine Dienstunfähigkeitsklausel in Ihrer Versicherung, wenn Sie Beamter sein sollten. Sie gelten dann als berufsunfähig, sobald Sie als dienstunfähig eingestuft werden.
  • Vorerkrankungen.
    Nennen Sie alle Erkrankungen, nach denen im Antrag gefragt wird. Verschweigen Sie nichts aus Angst, keinen Versicherungsschutz zu bekommen. Sollten Sie sich bei Antworten unsicher sein, die sich auf Ihre Gesundheit beziehen, fragen Sie auch bei Ihren Ärzten nach. Ansonsten laufen Sie Gefahr Ihren Versicherungsschutz zu verlieren, wenn Sie Fragen - auch unabsichtlich - falsch oder unvollständig beantworten.
  • Abstrakte Verweisung.
    Eine so genannte "Abstrakte Verweisung" sollte nicht in Ihrem Vertrag enthalten sein. Der Versicherer kann sonst seine Leistungen verweigern, wenn Sie theoretisch noch in einem anderen Beruf arbeiten könnten.
  • Beitragszahlungen.
    Zahlen Sie Ihren Beitrag jährlich statt monatlich. Das ist meist günstiger. Bei monatlicher Zahlung müssen Sie mit Zuschlägen rechnen.
  • Todesfallleistung.
    Sie können Ihren Beitrag verringern, indem Sie eine möglichst geringe Todesfallabsicherung wählen, vorausgesetzt Sie sind für den Todesfall bereits versichert oder Sie als Alleinstehender haben keine Angehörigen abzusichern.
  • Überschussbeteiligung.
    Die Versicherer beteiligen Sie an Überschüssen. Sie entstehen durch Anlage des Geldes der Versicherten, dass nicht zur Deckung von Kosten und für die Zahlung von Berufsunfähigkeitsrenten benötigt wird, wenn die Kosten geringer ausfallen als erwartet und wenn weniger Versicherte als kalkuliert tatsächlich berufsunfähig werden und eine Rente benötigen. FINANZtest empfiehlt Verträge mit Beitragsverrechnung der Überschüsse. Versicherte müssen für die gleiche Leistung dank der Überschüsse weniger Beitrag zahlen. Beim Bonussystem gibts im Falle eines Falles eine höhere Berufsunfähigkeitsrente. Welche Rente Sie tatsächlich bekommen, ist damit kaum voraussehbar und das Risiko groß, dass sie entweder zu hoch und damit zu teuer oder zu niedrig versichert sind. Bei verzinslicher Ansammlung und Schlussüberschuss erhalten Versicherte die auf ihre Police entfallenden Überschüsse am Ende der Laufzeit erstattet. Auch damit können Sie kaum sinnvoll rechnen. Für Altersvorsorge und besondere Anschaffungen sparen Sie besser gezielt mit separaten Verträgen.

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