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*Privat-RS, Single 30 Jahre, Vers.summe 500.000 Euro, SB 150 Euro
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Eine Rechtsschutzversicherung bietet Versicherungsschutz vor dem Kostenrisiko eines Rechtsstreits. Wird ein Leistungsfall ausgelöst, springt die Versicherung ein und übernimmt alle Kosten, die zu Durchsetzung des Rechts notwendig sind. Das Kostenrisiko trägt die Versicherung. Damit haben Versicherte die Gewissheit, auch bei leeren Haushaltskassen vor Gericht gehen zu können. Etwaige Anwalts- und Gerichtskosten werden voll von der Versicherung bedient. Vor den Kostenspiralen vor Gericht müssen sich Rechtsschutz-Versicherte nicht mehr fürchten. Auch im Hinblick auf den Ausgang des Rechtsstreits muss Versicherten nicht bange sein. Die Versicherung zahlt besagte Kosten natürlich auch für den Fall des Unterliegens.
Rechtsschutzversicherungen lassen sich in der Regel im Baustein-System individuell zusammenstellen. Das kommt Verbrauchern zugute. Jeder Verbraucher hat schließlich einen ganz persönlichen Versicherungsbedarf und eigene Ziele und Prioritäten, wenn es um die Absicherung von Risiken geht.
Die meisten Versicherungsgesellschaften bieten für jedes Rechtsgebiet den entsprechenden Rechtsschutzbaustein. So gibt es den Berufsrechtsschutz für Rechtsstreitigkeiten des Arbeitsrechts, den Verkehrsrechtsschutz bei Streitigkeiten mit anderen Verkehrsteilnehmern oder die Mietrechtsschutzversicherung, wenn es Ärger mit dem Vermieter gibt.
Im Baustein-System lassen sich die verschiedenen Rechtsschutzbausteine beliebig kombinieren. Üblicherweise wird der Berufsrechtsschutz mit dem Baustein der Privatrechtsschutz geknüpft. Der Vorteil des Baustein-Systems liegt auf der Hand: Der Versicherungsschutz kann beliebig an die sich ändernden Lebensbedingungen angepasst und gegebenenfalls auch erweitert werden. So lässt sich der Berufsrechtsschutz beispielsweise erst zu einem späteren Zeitpunkt mit in die Rechtsschutzversicherung einschließen.
Beliebt sind bei Verbrauchern auch sogenannte Kombi-Pakete. Solche Kombi-Pakete bündeln verschiedene Rechtsschutzbausteine unter einem Dach und bieten so einen umfassenden Versicherungsschutz. So werden oftmals der Privat-, Verkehrs- und Berufsrechtsschutz zu einem Kombi-Paket geschnürt.
Der Berufsrechtsschutz ist insoweit besonders, als er eine Lücke schließt, die sich unmittelbar aus den Besonderheiten des Arbeitsrechts ergibt. Im Arbeitsrecht gilt nämlich, dass jede Streitpartei selbst für die Prozesskosten aufzukommen hat – unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits. Das bedeutet: Wer ohne Berufsrechtsschutz vor dem Arbeitsgericht streitet, zahlt auch im Falle des Gewinns die Kosten für Anwalt und Gericht. Anwalts- und Gerichtskosten belaufen sich schnell auf einen Betrag im fünfstelligen Bereich. Wohl dem, der dann auf den Berufsrechtsschutz zurückgreifen kann. Der Berufsrechtsschutz kommt für solche Kosten auf. Der Versicherungsschutz der Berufsrechtsschutz erstreckt sich auf alle rechtlichen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Dienst- und Arbeitsverhältnis. Häufig wird der Berufsrechtsschutz bei Kündigungen, fehlerhaften Lohn- und Gehaltszahlungen sowie falsch oder gar nicht ausgehändigten Arbeitszeugnissen genutzt. Verbraucher, die mit dem Abschluss der Berufsrechtsschutz liebäugeln, sollten in jedem Fall ein Versicherungsvergleich durchführen. In der Regel lassen sich so Ersparnisse realisieren.
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