Beim Bausparen wird die Abschlussgebühr mit Abschluss eines Bausparvertrages fällig. Die Höhe der Abschlussgebühr bestimmt sich aus der Höhe der Bausparsumme. Üblich ist eine Gebühr in Höhe von 1 % der Bausparsumme. Die Gebühr ist bei hohen Vertragssummen demzufolge betragsmäßig höher als bei geringen Vertragssummen. Prozentual ist sie immer gleich hoch. Je nach gewählter Vertragsart wird die Abschlussgebühr in einem Betrag fällig oder über die Vertragslaufzeit verteilt belastet. Die Abschlussgebühr verringert oder erhöht sich nicht in Sonderfällen. Bei einer vorzeitigen Kündigung ist eine Rückzahlung oder Reduzierung der Abschlussgebühr nicht möglich. Dies gilt auch für Fälle in denen eine Auszahlung der Bausparsumme ohne die Beantragung eines Bauspardarlehens erfolgt.
Von den Bausparkassen wird eine Vielzahl an Tarifen für interessierte Sparer angeboten. Da beim Bausparen die Abschlussgebühr bei allen Anbietern gleich ist, spielen andere Kriterien wie Guthaben- und Darlehenszinsen eine wichtige Rolle. Für die Auswahl ist es entscheidend, die eigenen Bedürfnisse genau zu kennen. Ein geeigneter Tarif für ein Sparziel sollte anders gestaltet sein als ein Tarif für eine geplante Immobilienfinanzierung. So erstatten einige Bausparkassen bei einem Verzicht auf ein Bauspardarlehen teilweise die Abschlussgebühren. Auch die Auszahlung von Bonuszinsen ist beim Bausparen möglich. Bei einer Immobilienfinanzierung hingegen ist die Höhe der Darlehenszinsen und die voraussichtliche Zuteilungsdauer wesentlich wichtiger. Eine Entscheidung für oder gegen einen Tarif ist daher gut zu überdenken.
(aktueller Stand der Zahlen 02/11)
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