Was sollten Sie tun bevor Sie sich für eine Baufinanzierungsart entscheiden?
Zunächst einmal, sollten Sie am Anfang eine wahrheitsgemäße und lückenlose Bestandsaufnahme durchführen.
1. Schritt: Gesamtkosten
Es ist unbedingt notwendig, dass Sie die Kosten bei der Aufstellung der Gesamtkosten realistisch und korrekt erfassen.
2. Schritt: Eigenkapital
Anfänger zählen nur die Guthabenanlagen zusammen. Fortgeschrittene überprüfen die Fälligkeit sowie den Nominalzins des Eigenkapitals. Profis untersuchen bei Geldverträgen die Rendite nach Steuern – außerdem vergleichen sie die Werte mit den aktuellen Kreditkosten.
3. Schritt: Einnahmen und Ausgaben
Die monatlichen Einnahmen sowie Ausgaben sollten so genau wie möglich erfasst werden, denn davon hängt später die Höhe der Kreditaufnahme ab.
Von der richtigen Strategie bei der Aufnahme des Kredits hängt es ab, wie lange und wie viel Sie für die Hausfinanzierung zahlen müssen. Unrealistische Einschätzungen der monatlichen Belastbarkeit sowie die Überschuldung sind bei der Aufnahme eines Kredits die größten Gefahren. Jeder sollte sich daher unbedingt einen detaillierten Zahlungsplan bis zu vollständigen Tilgung vorlegen lassen.
Des Weiteren müssen Sie eine sorgfältige Entscheidung über die Zinsbindungsfrist treffen, wobei die individuelle Situation als auch Zinsprognosen zu berücksichtigen sind. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass wenn die Zinsen niedrig ausfallen, es sinnvoll ist, die Konditionen so lange wie möglich im Voraus festzuschreiben – z. B. Zinsen für 15 Jahre sichern und in diesem Zeitraum soviel wie möglich tilgen. Der Nachteil hierbei ist allerdings, dass Sie in diesem Fall keine Sondertilgungen leisten können.
Außerdem hängt von der Höhe der Tilgung ab, wie schnell Sie wieder schuldenfrei sind. Neben der Inanspruchnahme eines Darlehens mit regelmäßiger Tilgung (Annuitätendarlehen) besteht die Möglichkeit, ein Darlehen in Verbindung mit einer kapitalbildenden Lebensversicherung zu bekommen. Hierbei wird die Tilgung über die gesamte Laufzeit ausgesetzt.
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